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dc.rights.licenseCC-BY-NC-ND
dc.contributor.advisorMariacher, Barbara
dc.contributor.authorLintmeijer, Joan
dc.date.accessioned2024-02-29T00:00:52Z
dc.date.available2024-02-29T00:00:52Z
dc.date.issued2024
dc.identifier.urihttps://studenttheses.uu.nl/handle/20.500.12932/46071
dc.description.abstractGegenstand der vorliegenden Arbeit ist der Stellenwert des zufälligen Einzelereignisses für eine Revidierung der geisteswissenschaftlichen Methoden und Philosophien, mit welchen wir die Welt und deren literarischen Verarbeitung wahrnehmen und verstehen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der 2021 von Elfriede Jelinek veröffentlichte Theatertext Lärm. Blindes Sehen. Blinde Sehen!, in der die österreichische Schriftstellerin die Notwendigkeit einer solchen geisteswissenschaftlichen Revidierung vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen zur Sprache bringt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Problematisierung und Dekonstruktion von Martin Heideggers hermeneutisch-phänomenologischer Methode aus seiner Ontologie Sein und Zeit, die im Text als ein ‚blindes Sehen‘ vorgestellt wird: Eine deterministische und geschlossene Denk- und Wahrnehmungsweise, die das Zufällige und dasjenige, was sich nicht mit Sprachzeichen begründen oder mit unseren visuellen Wahrnehmungsfähigkeiten verstehen lässt, ausgrenzt. Ausgehend von dieser Heideggerkritik zeichnet die Arbeit einen interdisziplinären Weg von philosophischen und naturwissenschaftlichen Denkfiguren zu literaturtheoretischen Überlegungen und illustriert die Weise, wie Jelinek sich in inhaltlicher und formaler Hinsicht von Heideggers Denken distanziert, die Leser / LiteraturwissenschaftlerInnen dazu veranlasst, dasselbe zu machen und somit Raum für den Zufall kreiert.
dc.description.sponsorshipUtrecht University
dc.language.isoDU
dc.subjectGegenstand der vorliegenden Arbeit ist der Stellenwert des zufälligen Einzelereignisses für eine Revidierung der geisteswissenschaftlichen Methoden und Philosophien, mit welchen wir die Welt und deren literarischen Verarbeitung wahrnehmen /verstehen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der 2021 von Elfriede Jelinek veröffentlichte Theatertext Lärm. Blindes Sehen. Blinde Sehen!, in der die Schriftstellerin die Notwendigkeit einer solchen geisteswissenschaftlichen Revidierung zur Sprache bringt.
dc.titleZufall, Verschränkung, Verblendung. Zum Stellenwert des zufälligen Einzelereignisses und zur Dekonstruktion hermeneutisch-phänomenologischer Denk- und Wahrnehmungsweisen in Elfriede Jelineks Theatertext Lärm. Blindes Sehen. Blinde Sehen!
dc.type.contentMaster Thesis
dc.rights.accessrightsOpen Access
dc.subject.courseuuComparative Literary Studies
dc.thesis.id28532


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